Die Entwicklung eines neuen Messverfahrens im Straßenbau zur Sicherstellung einer flächendeckenden Qualitätsüberwachung während des Walzeneinsatzes, am Ende des Einbauprozesses, stellt das übergeordnete Ziel des Kooperationsprojekts QUAST dar.

 

Problembeschreibung

Nach derzeitigem Stand der Technik werden im Straßenbau qualitätsbeeinflussende Parameter (Belagsbreite, Belagsdicke, Straßenquerprofil, -Längsprofil sowie Belagsdichte) von neu gebauten Straßen erst nach Ende des Bauprozesses nach Einhaltung der vom Auftragsgeber festgelegten Vorgaben geprüft. Ein besonderer Nachteil liegt darin, dass Mängel erst spät erkannt werden, was zum einem sehr hohen Aufwand bei der Schwachstellenbeseitigung führen kann. Des Weiteren sind, trotz der vertretbaren Genauigkeit des heute noch verwendeten Referenzdrahtes für den Einbauprozess, ihre Installation sowie das Einmessen aufwendig und entsprechend teuer. Zudem stellt der gespannten Draht (Referenzdraht) ein störendes Hindernis dar, auf das während des Einbaus zu achten ist, um eine Beschädigung oder Veränderung der Höhenreferenz zu vermeiden.

Technische Ziele des Projekts

Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines zukunftweisenden Laser-Führungssystems, das als Referenzgröße die bekannte Probleme herkömmlicher Methoden beseitigt, und eine flächendeckende Kontrolle aller maßgeblichen Belagsfunktionen während des Einbaus ermöglicht. Diese optische Führungssystem soll als Referenzsignal (Sollwertvorgabe) für die Qualitätsbeeinflussenden Straßenparameter für die nachfolgenden Walzenverdichtung dienen. Somit wird es erstmal im Straßenbau möglich, flächendeckend Arbeitsergebnisse schon bei der Arbeit aufzuzeigen und damit eine prozesssichere Herstellung von Verkehrswege realisierbar.

 

 

Ablauf der geplanten kontinierliche Erfassung der Belagsparameter innerhalb der Teilprozesskette Fertiger-Walze

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