Im Zuge der Energiewende wird der Anteil an erneuerbaren Energien am Energiemix ständig erhöht. Zur Erzeugung von Wärme in Privathaushalten aber vor allem in Betrieben wird daher zunehmend auf alternative Brennstoffe zurückgegriffen. In diese Kategorie fallen die sog. Holzhackschnitzel. Dies sind aus Stamm-, Wurzel-, oder Kronenholz gewonnene Holzspäne definierter Größe. Zur Gewinnung dieser Schnitzel kommen Hacker zum Einsatz. Diese Zerkleinern das Holz mithilfe von Zerkleinerungsgeräten. Der Antrieb erfolgt bei mobilen Hackern über den Dieselmotor des Träger- bzw. Zugfahrzeugs oder einen zusätzlichen Dieselmotor.

Problembeschreibung:

Das Hacken von Baumstämmen stellt einen Prozess mit ständig variierender Belastung dar (Wechselnde Durchmesser, Härten, etc.). Es müssen daher Motorleistungen bereitgestellt werden, welche die Bewältigung der maximal zu erwartenden Lasten ermöglicht. Die Motoren sind daher für einen Großteil der eingeführten Baumstämme überdimensioniert. Es werden aber weiterhin unverändert hohe Mengen Schadstoffe in die Atmosphäre entlassen.

Technische Ziele des Projekts:

Das Ziel des Projektes ist es daher effizientere Antriebskonzepte für Holzhacker zu entwickeln und zu erproben. Dies soll besonders mit Blick auf den Treibstoffverbrauch und den Schadstoffausstoß der Maschinen geschehen. Hierzu kommen Mittel der Modellierung und Simulation, sowie moderner Sensorik und Aktorik zum Einsatz.

Bild 1: Beispiel: Holzhacker als LKW- Aufbau der Fa. Jenz [Quelle: Jenz GmbH]

Das Forschungsprojekt EnGie-Hacker wird im Rahmen der Initiative EFRE.NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen und dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union gefördert. Projektbeginn war der 01.01.2017. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten.

Projektpartner

 

 

 

Gefördert durch:

Forschungsträger: