PRAMA - Prozessgeregelte pulsierende Arbeitswerkzeuge

Problembeschreibung

Pulsierende Arbeitsvorgänge finden in unterschiedlichen Arbeitsprozessen zunehmend Anwendung. Die Einsatzbereiche erstrecken sich von elektrischen Zahnbürsten über Schlagbohrmaschinen / Drehschraubern bis hin zu Hydraulikhämmern, Rammentechnik und Erdverdichtungsmaschinen. Diese pulsierend angesteuerten Werkzeuge zeichnen sich im Gegensatz zu nicht pulsierenden Arbeitswerkzeugen / -maschinen, durch hohe Arbeitsleistung bei vergleichbar geringem Energieinput (teilweise bis zu 50% Energiereduzierung bei der Umformtechnik) und konstruktivem Leichtbau aus. Die hochkomplexen Vorgänge bei hydraulisch pulsierenden Werkzeuge sowie die heterogene Eigenschaften der beteiligten Materialen im Arbeitsprozess führen häufig zu schwerwiegenden Störungen, die in extremen Fällen zur kompletten Zerstörung des Arbeitsgerätes führen können.

 

Ziel des Projektes

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist, die heute noch vorhandenen Schwachstellen pulsierender Arbeitswerkzeugen wie Prozesssicherheit, Standzeit, Wirkungsgrad und Lärm- und Erschütterungsentwicklungen zu beseitigen.

Lösungsweg

Im Rahmen des Projektes wird ein Regelkreis aufgebaut, der eine gezielte Einstellung der hydraulisch-mechanischen Aktorik ermöglichen soll. Das Hydrauliksystem soll hierfür ganzheitlich betrachtet werden, inklusive dem Arbeitsprozess. Als Demonstrationswerkzeuge dienen der Hydraulikhammer und ein pulsierendes Verdichtungsaggregat.

Kontakt:info@mobilearbeitsmaschine.de